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DaNet

Glasfaser - Technologie der Zukunft

Glasfaser ist die Technologie der Zukunft. Im Jahr 2009 hat der Verein Region Oberwallis der RW Oberwalllis AG den Auftrag erteilt, eine gesamtheitliche Lösung für die Glasfasererschliessung zu erarbeiten. Das Oberwallis soll ein flächendeckendes Glasfasernetz erhalten, auf dem der Wettbewerb ermöglicht wird. Dabei sollen teure Parallelinvestitionen vermieden werden und der finanzielle Aufwand für die Gemeinden minimal ausfallen.

Das erarbeitete Oberwalliser Modell basiert auf Solidarität: Unabhängig von der geografischen Lage bezahlt jede Gemeinde für den Ausbau des Glasfasernetzes 400 Franken pro Einwohner. Davon wurden 50 Franken als Beitrag ans Aktienkapital der DANET AG erhoben. Der Restbetrag wird beim Anschluss ans Netz fällig. Dank der Kooperation sparen alle Gemeinden an Investitionskosten, wobei die Berggemeinden im Sinne des Solidarwerks zusätzlich profitieren. Denn obwohl die Erschliessungskosten für die Berggemeinden höher ausfallen als in den Zentrumsgemeinden, werden sie nicht mehr bezahlen müssen.

Das Glasfasernetz soll mittel- bis langfristig alle dauernd genutzten Wohnungen und Geschäfte in den Bauzonen der Oberwalliser Gemeinden umfassen. Die Erschliessung erfolgt in verschiedenen Phasen und soll bis spätestens 2022 abgeschlossen sein.

Seit Beginn ist die RW Oberwallis AG mit der Projektleitung beauftragt. Sie ist zugleich Geschäftsführerin a.i. der im November 2012 gegründeten DANET Oberwallis AG. Die wichtigsten Projektpartner sind dieSwisscom (Schweiz) AG für die Baukooperation sowie die Energieversorgungsunternehmen (EVU) und die Kabelnetzbetreiberin Valaiscom AG auf regionaler Ebene. [Quelle: DaNet - Oberwallis]

Häufig gestellte Fragen - Glasfasern

Was sind Glasfasern?

Glasfasern sind hauchdünne Lichtwellenleiter aus Glas. Mithilfe von Lichtimpulsen übertragen sie Daten aller Art schnell, zuverlässig und praktisch verlustfrei. Je nach Anwendungszweck werden mehrere Glasfasern, mit einer Schutzschicht umhüllt, zu einem Glasfaserkabel verarbeitet.

Wieso braucht es ein Glasfasernetz im Oberwallis?

Neue Produkte und interaktive Dienste in der vernetzten und digitalen Welt lassen die Nachfrage nach hohen Bandbreiten (Übertragungskapazität) stetig wachsen. Herkömmliche Technologien wie Kupferleitungen erreichen ihre technischen Grenzen. Um als Lebens- und Wirtschaftsraum attraktiv zu bleiben, muss die Region Oberwallis ihre Netzinfrastruktur den Bedürfnissen anpassen und modernisieren. Glasfasernetze bieten ideale Voraussetzungen, um den steigenden Bedarf an Übertragungskapazität auf lange Sicht abzudecken. Ein Glasfasernetz lässt Innovation, höhere Service-Qualität und breitere Angebote zu.

Welche Vorteile bringt das Glasfasernetz?
  • Bessere Vernetzungsmöglichkeiten (z.B. für Geschäftskunden)

  • Mehrwert der Liegenschaft für Haus- und Stockwerkeigentümer

  • Effizienz durch Übertragungsgeschwindigkeit (Standortfaktor)

  • Neue Dienste, breiteres Angebot (Kundenbedürfnis)

Was umfasst das Projekt Glasfasernetz Oberwallis?

Das Glasfasernetz soll mittel- bis langfristig alle dauernd genutzten Wohnungen und Geschäfte in den Bauzonen der Oberwalliser Gemeinden erschliessen. Zweitwohnungen sind nicht Bestandteil des Projekts. Erschliessungen sind zu Lasten der Zweitwohnungsbesitzer allerdings möglich.

Wo wird bereits gebaut?

In der ersten Ausbauphase sollen bis 2015 rund 15‘000 Wohnungen und Geschäfte erschlossen werden. Im Rahmen der Kooperation wird aktuell in den Gemeinden Gampel-Bratsch und Brig-Glis gebaut. Zusätzlich wurden über lokale Energieversorger oder Dienstleister in den Gemeinden Eischoll, Ernen, Fiesch, Inden, Lax und Zermatt teilweise Glasfasernetze realisiert. Diese sollen von der Baukooperation übernommen werden.

Wer entscheidet, nach welchen Kriterien über den Erschliessungsplan?

Die Kooperationspartner DANET und Swisscom legen gemeinsam den Erschliessungsplan fest. Berücksichtigt werden dabei mehrere Kriterien wie beispielsweise die bestehende Verfügbarkeit der Bandbreiten, die regionale Ausgeglichenheit zwischen Berg und Tal oder wirtschaftliche Aspekte.

Was kostet mich der Glasfaseranschluss?

Für Eigentümer entstehen keine Kosten im Zusammenhang mit dem Gebäudeanschluss. Dies gilt für die Ersterschliessung während der definierten Erschliessungsdauer innerhalb der Gemeinde, des sogenannten Roll-Outs. Ebenfalls fallen keine Erschliessungskosten im Inneren des Gebäudes an, sofern bestehende Rohranlagen benutzt werden können. Ansonsten ist der Eigentümer für die baulichen Massnahmen im Haus selber verantwortlich.

Was kosten mich diese Dienste?

Die Kosten für die verschiedenen Angebote hängen von den Dienstanbietern (Providern) ab.

Wer trägt die Investitionskosten?

Die Investitionskosten für den Bau des Glasfasernetzes Oberwallis belaufen sich gemäss ersten Schätzungen auf 200 Mio. Franken. In der ersten Ausbauphase werden von Swisscom und DANET 40 Mio. Franken investiert. An der DANET haben sich die Gemeinden mit einem Sockelbeitrag von 50 Franken pro Einwohner beteiligt. Die Erschliessungskosten von 350 Franken pro Einwohner werden im Jahr der Erschliessung fällig. Neben dem Aktienkapital und den Erschliessungsbeiträgen finanziert die DANET ihren Netzanteil über Fremdkapital.